Bereits am 5. Dezember des letzten Jahres hatte der Stadtrat ein eigenes Hearing durchgeführt, um es allen Vereinen und Verbänden von Opfergruppen des NS-Terrorregimes zu ermöglichen, ihre Haltung zum Thema „Stolpersteine“ darzulegen.
Der wichtigste Einwand gegen diese Form der Gedenkkultur war dabei, dass bei der Verlegung von „Stolpersteinen“ mitunter die Wünsche und Vorstellungen der Angehörigen der jeweiligen NS-Opfer ignoriert wurden. Schlimmer noch, der gestaltende Künstler hat in Einzelfällen sogar eigenmächtig die Diktion der NS-Täter verwendet.
Auch daran, dass der Künstler aus der Gedenkform „Stolpersteine“ inzwischen seinen hauptsächlichen Broterwerb generiert, gab es Kritik.

Leider haben CSU und SPD das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, indem sie die „Stolpersteine“ in München weiterhin komplett verhindern wollen. Es gibt nämlich durchaus Nachkommen von NS-Opfern, die es begrüßen, wenn Bürger einen entsprechenden Stolperstein stiften wollen.

Stolperstein

Hier ist unser Antrag, der die Stolpersteine erlauben will, solange den genannten Einwänden Rechnung getragen ist:

AfD-Antrag

Zum Vergleich die Konkurrenz:

Antrag der GroKo

Antrag der FDP

Grünen-Antrag vom Dezember