Mit dem folgend verlinkten Antrag forderten wir vor einiger Zeit die Senkung der Grundsteuer:

http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3641037.pdf

Wir verfolgen damit unverändert die Strategie, dass nicht Vermietergängelung, Bürokratie, Steuererhöhungen und zusätzliche Regulierungen den Wohnungsmarkt weiter verengen dürfen, sondern dass durch den Abbau von finanziellen und bürokratischen Lasten endlich Neubau und Renovierung stärker in Gang kommen müssen.
10.000 Wohnungen müssten in München jährlich neu auf den Markt kommen und es sind gerade mal 7.000.

Unser Antrag wurde in der gestrigen Stadtrats-Vollversammlung behandelt und erwartungsgemäß abgelehnt.
Damit bleibt es auch unter schwarz-rot bei der von rot-grün in 2 Schritten 2005 und 2010 vorgenommenen Erhöhung um 34%.

Ein Vertreter der FDP, die als einzige Partei lobenswerterweise mit uns stimmte, wies darauf hin, dass diese hohe Steuer die Mieter belastet. Darauf entgegnete Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Dann müssen wir halt dafür sorgen, dass nur die Vermieter das bezahlen und nicht die Mieter.“

Bei so viel wirtschaftlichem Analphabetismus geriet die SPD-Fraktion regelrecht aus dem Häuschen und konnte sich vor Applaus, Auf-den-Tisch-patschen und Füßetrampeln gar nicht mehr einkriegen.

So wird München derzeit regiert.
Marktwirtschaftliches Grundwissen ist nicht gefragt, wenn es doch einfacher ist das Feindbild vom bösen Vermieter zu bedienen.