München ist nicht Köln – und darf es auch nicht werden!

Zum Jahreswechsel hat sich in Köln eine Serie von Übergriffen auf Frauen zugetragen, die man in dieser Form in Deutschland bislang nicht gekannt hat. Aus einer Gruppe von bis zu 1.000 jungen Männern, offenbar mit arabischem Migrationshintergrund, wurden Frauen „begrapscht, bedroht, beschimpft und ausgeraubt“. In mindestens einem Fall liegt wohl der Straftatbestand der Vergewaltigung vor. Mindestens 60 Frauen erstatteten in den letzten Tagen bei der Polizei Strafanzeige. Laut Presseberichten sprechen Zeugenaussagen von 20 bis 100 Tätern.

An dieser Stelle gilt es nach Ansicht der ALFA-Stadtratsgruppierung in München zuallererst festzuhalten, dass die bayerische Polizei in München und Südbayern offenbar viel besser aufgestellt ist als ihre Kollegen in Köln. „Der Vergleich zwischen der Polizeipräsenz in München und Köln am Silvesterabend spricht hier eine eindeutige Sprache“ stellt Stadtrat Andre Wächter fest.
Überrascht zeigt er sich jedoch von der Hilflosigkeit der Kölner Polizei, die nun nach Handyvideos von Passanten fragt. „Gibt es in Köln vor dem Hauptbahnhof keine Videoüberwachung?“ fragen die ALFA-Stadträte. „Und wie sieht es in München aus?“

Die ALFA-Gruppierung im Stadtrat München fragt deshalb gezielt bei der Verwaltung nach und regt an, dass in der Landeshauptstadt das Abschreckungspotenzial für Straftäter durch zusätzliche Videoüberwachung erhöht wird. Nach Vorstellungen Wächters sollen in Zukunft alle U-Bahn- und größeren Umsteigebahnhöfe videoüberwacht werden. Zusätzlich sollen stark frequentierte Orte wie der Marienplatz, Stachus oder Odeonsplatz in das Programm aufgenommen werden.

Natürlich könnten damit nicht alle Straftaten verhindert werden, aber die Möglichkeit der Aufklärung von Straftaten wird zusätzlich zur abschreckenden Wirkung verbessert.

Original-Pressemitteilung