Gestern abend fand der offizielle Festakt zum 125-jährigen Bestehen des AWM, vulgo der Münchner Müllabfuhr statt. Das war ganz nett, nur die Festrede, die ausgerechnet von dem linken Zeitungsredakteur Heribert Prantl gehalten wurde, bereitete jedem auch nur halbwegs Liberalen körperliche Schmerzen. Die Rede war eine einzige undifferenzierte Tirade gegen Privatisierungen aller(!) Art.

Prantl bezeichnete diese wörtlich und mehrfach wiederholt als „Ausverkauf der Demokratie“. Der Gipfelsatz seiner Rede lautete: „Ich preise München dafür, dass es nie kommunale Unternehmen privatisiert hat!“

Leicht grotesk wirkte dieser Furor vor dem Hintergrund, dass aktuell niemand, auch wir nicht, überhaupt eine Privatisierung des AWM fordert.

AWM-Jubiläum