Der Bezirksausschuss Haidhausen hat vor einer Woche einstimmig beschlossen, die Stadtverwaltung zu beauftragen, zu prüfen, wie man Veranstaltungen von AfD und ALFA in der Traditionsgaststätte „Unionsbräu“ verhindern kann. In dem Antrag heißt es wortwörtlich:
„wir [sehen] es als nicht akzeptabel an, wenn diese Lokalität heute von Gruppierungen wie z.B. AFD oder ALFA genutzt wird, die nicht eindeutig über jeglichen Zweifel des Antisemitismus erhaben sind.“

Originalantrag des BA Haidhausen

Hier noch ein Bericht des Merkur darüber:
BA besorgt: Wird das Unionsbräu zum Treffpunkt rechter Gruppen?

Die Begründung „Antisemitismus“ lässt jeden, der sich auch nur ansatzweise mit ALFA befasst hat, stutzen: Wie kommen die BA-Mitglieder zu einer derart grotesken Fehleinschätzung?

Glücklicherweise konnten wir mit einem Hinweis an die Presse die Sache klarstellen. Der Merkur brachte dann auch einen weiteren kleinen Beitrag und darin folgendes Zitat von unserem Stadtrat Andre Wächter:
„Die ALFA ist unter anderem auch deswegen gegründet worden, weil wir genau nicht mit den Rechtsaußen-Positionen anderer Parteien übereinstimmen. Uns bar jeder Grundlage irgendein wirres Gedankengut zu unterstellen, ist absurd.“

Diese Meldung kann nicht verlinkt werden, weil sie nur in der Papierausgabe des Merkur erschienen ist. Sie enthielt außer der Richtigstellung sogar einen Hinweis auf unsere Veranstaltung im Unionsbräu.

Diese unsere Veranstaltung am Donnerstag, 30.6., „Bargeld ins Grundgesetz!“, findet wie geplant um 19:00 im Unionsbräu statt. Stargast ist MdEP Prof. Joachim Starbatty und auch mit unseren beiden Stadträten Andre Wächter und Fritz Schmude können Sie sich am Rande der Veranstaltung austauschen.

Wir sehen uns!