Seit dank den Grenzschließungen auf dem Balkan deutlich weniger „Flüchtlinge“ einreisen, gibt es bei den Trägern der Jugendhilfe, die sich um die „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ (umF) kümmern, weniger zu tun. Die Landeshauptstadt München hat dies kurzerhand mit noch großzügigeren Betreuungsschlüsseln beantwortet, auf dass der Umsatz für die Träger der gleiche bleibe. Für je 5 umFs war bisher ein ganzer Sozialpädagoge auf der städtischen Lohnliste, nun sind es zwei. Die entsprechenden Verträge wurden dann noch ohne Stadtratszustimmung abgeschlossen.

umF

Erstaunlich ist auch, dass das Sozialreferat schon vor Wochen die eigene Innenrevision losgeschickt hat. Den Stadtrat hat es aber nicht informiert. Der musste von dem ganzen Vorgang aus der Presse lesen, und das auch nur dank einem Whistleblower aus den Reihen der Stadtverwaltung.

Aber lesen Sie selbst…

Merkur: Stadt München lässt Millionen-Verträge vom Revisionsamt prüfen

Sollen sie prüfen! Wir werden uns das Ergebnis sehr genau ansehen. Hier ist noch unser Originalantrag zum Thema.