Nicht zum ersten Mal ist das von der Stadt finanzierte „Eine-Welt-Haus“ unter berechtigten Beschuss gekommen. Wie bei den vorigen Malen auch, war der Grund der, dass dort wieder mal ein Referent auftreten sollte, der dem linken Antisemitismus zuzurechnen ist.

Konkret handelte es sich bei dem Referenten um Abi Melzer, einer bundesweit bekannten Galionsfigur des linken Antisemitismus. Glücklicherweise wurde der Vortrag in den städtischen Räumen in letzter Minute durch Intervention des Kulturreferenten sowie des 2. Bürgermeisters Josef Schmid (CSU) persönlich verhindert.

Hier ist die ganze Geschichte auf dem Blog Schlamassel Muc.

So weit, so mäßig erfreulich! Die Fragen, die sich nun dem neutralen Beobachter stellen, sind:
– Warum schaffen es linke Gruppen immer wieder, unbemerkt mit städtischen Hilfsmitteln auch Antisemitismus zu verbreiten?
– Warum müssen solche Aktivitäten, wenn sie denn verhindert werden, immer erst durch Eingreifen von ganz oben verhindert werden?
– Wo ist die mit Planstellen ausgestattete offizielle Anti-Extremismus-Arbeit der Stadt, wenn es um linke Aktivitäten im eigenen Verantwortungsbereich geht?
– Bedeutet „Kampf gegen Rechts“ absichtliche Untätigkeit, wenn der gleiche Müll von links kommt?

Die entsprechende „Fachstelle für Demokratie“ fordert in der nächsten Vollversammlung des Münchner Stadtrats eine deutliche Aufstockung ihrer Sachmittel und natürlich ihrer Planstellen. Dass wir dem angesichts der bisherigen Einäugigkeit in der Extremismus-Bekämpfung zustimmen, ist sehr unwahrscheinlich.