Von uns hat es die Presse nicht, aber es ist sehr gut, dass die Öffentlichkeit davon erfährt: München hat im Rahmen der Energiewende 72 Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes in den Wind geschossen.

Die Abendzeitung: Windpark in Schweden, Vorzeigeprojekt der SWM: 72 Millionen in den Wind

Das ganze Elend ist nichts Neues. Zu rot-grünen Zeiten hat sich die Stadtspitze in den Kopf gesetzt, den Stromverbrauch Münchens rechnerisch(!) aus alternativen Energien zu erzeugen. Seither wird milliardenschwer in Erdgas-Bohrlöcher in der Nordsee und Windparks im europäischen Ausland investiert. Leider kommt das Erdgas gar nicht nach München und der in Skandinavien oder Südspanien erzeugte Windstrom genauso wenig.

Was aber pünktlich in München ankommt, sind die Verluste aus diesen abenteuerlichen Unternehmungen. Die 72 Millionen Euro, die letzte Woche beglichen wurden, sind also nur eine Episode der bis heute unendlichen Geschichte der SWM-Verluste dank alternativer Energien in aller Welt. Am auffallendsten war das komplette Ausbleiben eines Stadtwerke-Gewinns im Geschäftsjahr 2015, was den städtischen Haushalt sehr belastete. Normalerweise sollte das Stadtwerke-Geschäft Münchens der Gemeindekasse jährlich Hunderte von Millionen einbringen!

An der strategisch falschen Politik der „Energiewende“ wird festgehalten, koste es den Bürger was es wolle. So auch letzte Woche.

In dem Artikel der Abendzeitung heißt es am Schluss: „Nur einzelne kleine Gruppen stimmten sich gegen die 72-Millionen-Spritze. Erfolglos.“ Wer eine der „kleinen Gruppen“ war, kann sich der Leser sicher denken.